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Nächstenliebe kommt in Afrika zur Aktion #4

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Aktueller Bericht von Dr. Michael Scholten: Erste Einsätze

Nun sind wir seit 1 Woche im Land und hatten ach schon zahlreiche medizinische Einsätze. Wir arbeiten hervorragend als Einsatzteam zusammen  - so gut, dass einige, die schon mehrfach mit Humedica unterwegs waren, sagen, dass sie so eine Harmonie und gegenseitige Bereicherung noch nicht erlebt hätten. Wir arbeiten mit bis zu 4 Ärzte/Übersetzerteams und einem Team für Apotheke/Labor (Malariatestung, Urintestungen). Dazu fahren wir mit den Jeeps in die Dorfstrukturen der Kara, oder landen auch mitten auf einem Feld, um dann unter einem großen Baum auf Matten zu praktizieren. Wie erwartet werden die Diagnoselisten von Malaria und Wurmerkrankungen , fortgesetzt von Hauterkrankungen, Verletzungen und Schwangerenbetreuungen etc..... Wir profitieren von unseren gegenseitigen Kompetenzen und dem großen Erfahrungsschatz der lokalen Projektmanagerin vor Ort, Hiltrud Ritte, die seit 11 Jahren mit Humedica arbeitet und seit einem Jahr hier vor Ort eine Basis führt. Im Moment wird die Übergabe einer Klinik-Gesundheitseinrichtung  vorbereitet, direkt am Rand der Kara Siedlung  Dus, die in für afrikanische Verhältnisse unglaublich schnellen Zeit von einem Jahr erbaut wurde. Hier wird das Wirken Gottes und ein besonderer Segen deutlich- gewöhnlich dauert das fünf Jahre.  Sogar die politische Obrigkeit ist darüber erstaunt.

 Ich möchte mit einigen Originalzitaten  als Stimmungsbarometer schließen: Der Einsatz verläuft so, wie  ich erwartet hatte, ich fühle mich wohl in  dieser Teamarbeit. 

Mich persönlich schafft die Hitze mit bis zu 40 Grad schon ziemlich, aber ich erlebe Sicherheit im Team und eine Bestätigung meines inneren Rufs,  auch immer einmal wieder in Afrika zu arbeiten. Dass die hiesige Kultur jedoch auch bereits durch Touristen so beeinflusst wird, hätte ich nicht gedacht. Vor zwei Wochen wäre hier noch kein Motorrad gefahren oder das Spannungsfeld so deutlich geworden. Dennoch bin ich froh um die „Nähe“ eines Krankenhauses, in das wir zwei Patientin (2-3 Stunden mit einem Jeep !) mit einem Fahrer bringen konnten. Ohne unseren Einsatz hier, wären die beiden wohl schon nicht mehr am Leben.

Mit heißem Gruß aus Dus

 

Dr. Michael Scholten

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