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Nächstenliebe kommt in Afrika zur Aktion #6

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Aktueller Bericht von Dr. Michael Scholten: ALLTAG IM MEDIZINISCHEN HILFSEINSATZ

Nun sind wir als Humedica-Einsatzteam seit fast 2 Wochen bei den Kara in Äthiopien und haben die 3 Hauptsiedlungen besucht, wie auch zahlreiche "Baumsprechstunden" abgehalten. Es ist schon Routine die Jeeps zu beladen und in wechselnden Teams mit den Übersetzern auf den Matten Platz zunehmen. Wie auf den Fotos zu erkennen ist, finden sich dabei nicht nur Ziegen zwischen uns ein, auch das allgegenwärtige Statussymbol vieler Männer ist am linken Bildrand zu erkennen: die Kalschnikow. Dennoch fühlen wir uns in keiner Weise bedroht - eher beschützt. Wir kommen gut zur Behandlung unserer zahlreichen Patienten mit Infektionen, Verletzungen, Augen- und Hauterkrankungen wie auch Fieber und Knochen- oder Gelenkschmerzen.

Unsere Mahlzeiten bestehen grundsätzlich aus selbstgebackenen Fladenbroten, Reis, Nudeln oder Griesbrei - die frischen Nahrungsmittel wie Bananen, Zwiebeln,  Maracuja oder Kartoffeln sind aufgegessen – und hier gibt es sonst nichts Frisches. Auch wenn ich bereits einmal einen Fisch im Omo mit einem Kara fangen konnte. Kara bedeutet sogar „Fisch“.

Ansonsten gibt es temperiertes gereinigtes Wasser (30°) oder Kaffee mit Milch zu trinken. Heute jedoch ein Highlight als Überraschung unserer uns aufs Liebste betreuenden Trudy: Cola oder Limo in einem Touristencamp am Omo- River.
Wir haben gelernt mit einer Schöpfkelle und 2-4 l Wasser zu "duschen" und ganz ganz ehrlich: das ist für uns völlig normal geworden und wir freuen uns darüber. Realität, so wie sie in Deutschland von Silbermond besungen wird: Reisen mit leichtem Gepäck, nämlich mit dem, was wirklich wichtig ist.


Somit sende ich etwas besinnliche Grüße aus Äthiopien und freue mich über jeden, der mit uns steht und uns unterstützt. Ich danke unseren Familien und Förderern in unserem beruflichen Alltag - wir werden innerlich reifer zurückkehren. 

Dr. Michael Scholten

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